Was für ein Abend!!!

 

Das war eine Show vom Allerfeinsten, die große Prunksitzung der Gredonia. Humorvolle Kabarettbeiträge, atemberaubende Tänze mit waghalsiger Akrobatik wechselten sich mit stimmungsvollen Shows ab. Kein Halten mehr gab‘s so beim Publikum, das das Gredoniaheim mit tosenden Beifall, Spitze-Rufe und Raketen erbeben ließ.

 



 

 

 

Die Gredonia hatte zur Feier ihres 33-jährigen Bestehens keine Kosten und Mühen gescheut, um den Faschingsfreunden aus nah und fern einen fröhlichen Abend voll ausgelassener Heiterkeit zu bereiten und die große Prunksitzung im Jubiläumsjahr zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Kein bisschen müde zeigten sich die Faschingsfreunde so auch noch kurz vor ein Uhr in der Nacht. Sie forderten vom mehrfachen Bayerischen Meister, den Turedancers aus Zellingen,  die mit ihrer prächtigen Darbietung für den krönenden Abschluss im Programm sorgten, mit frenetischem Applaus noch Zugaben und auch nach dem Finale feierten sie zur Tanzmusik von „Just Fun“ noch kräftig weiter

In Höchstform präsentierte sich die Gredonia-Crew um Präsident Alexander Hill, der sich einmal mehr als Sitzungsprofi zeigte und mit launigen Worten durch das Spitzenprogramm führte, das alle Erwartungen übertraf. Doch nicht nur der Jubiläumsverein sondern auch das Publikum im übervollen Gredoniaheim war in Hochstimmung und auch im angrenzenden TSV-Sportheim feierte das närrische Volk, das im Saal keinen Platz gefunden hatte ausgelassen mit. Riesig war der Ansturm, viele Gesellschaften mit ihren Prinzenpaaren gaben der Gredonia die Ehre, überreichten Jubiläumsgeschenke und feierten in der südlichsten Hochburg des Faschings im Landkreis Roth das närrische Gaudium mit. 
 
Als Eisbrecher stimmten die Original Allersberger Flecklashexen, von einem echten Traditionsverein, so Hill, mit ihrem mit waghalsiger Akrobatik gespicktem Tanz auf das närrische Geschehen ein. Die einstmalige Notlösung von Willy Bittner, mangels einer Garde mit Hexen aufzutreten, hat sich bewährt und ist zum echten Aushängeschild geworden, sagte der Präsident. Die Herzen aller flogen auf Anhieb der Bambinigarde der Gredonia zu, die als Roboter hüpfend, Arme und Beine schwingend zeigten, dass sie tanzen können. Der Patenverein aus Güntersleben ließ nicht nur seine Garde aufmarschieren, sondern seine Geheimwaffe, den 92-jährigen „Sir Henry“, der mit seiner ausgezeichneten Bütt als „Psychiater“ voll ins Schwarze traf und dafür tosenden Beifall erntete.
 
Dass sie nicht nur bestens regieren, sondern auch tanzen können, stellten die Gredinger Tollitäten, Stefan II. und Yvonne I. eindrucksvoll unter Beweis. Sie legten eine fetzige Sohle aufs Parkett und zeigten, dass sie nicht zu viel versprochen hatten als sie ihren närrischen Untertanen zuriefen: Mit ausgelassener Stimmung und Helau wird der Abend bestimmt eine Schau. Alle Hände voll zu tun hatten sie bei den Ordensverleihungen an die vielen Ehrengäste und Abordnungen die der Präsident alle auf die Bühne holte. Die Gründung des Faschingsvereins vor 33 Jahren war eine weise Entscheidung, die Gredonia ist zu einem Aushängeschild geworden, das über den Landkreis hinaus wirkt, betonte Bürgermeister Manfred Preischl in seinem Glückwunsch und Landrat Herbert Eckstein ergänzte, der kleine Wurm vor 33 Jahren ist heute ein super Verein, ehe der Kreis der Ehrenmützenträger um Oswald Brigl, den stellvertretenden Bürgermeister erweitert wurde.
 
Mit ihrem Solotanz brillierte dann Gredonia-Tanzmariechen Rebecca Mies, ehe das Narrenvolk in der ersten Tanzpause selbst in Aktion treten konnte, um sich anschließend von den Luftsprüngen des RCV-Tanzmariechen Mona Volland begeistern zu lassen und mit den Abordnungen und Prinzenpaaren aus Allersberg, Meckenhausen, Obermässing, Roth, Treuchtlingen, Beilngries und Güntersleben auf der Bühne gemeinsam kräftig zu schunkeln. Ihr könnt stolz sein auf das was ihr auf die Beine gestellt habt und wir sind stolz auf eure Freundschaft, hielt der Günterslebener Sprecher im Namen aller fest.
 
Mit einem deftigen Witz stimmte Alex Hill auf den ersten Stargast Oti Schmelzer ein. Er ließ mit seiner fränkisch-trockenen Art und seinen derben Witzen in die Volksseele blicken und mit Gstanzln über das Gredinger Geschehen die Stimmungswogen hoch schlagen. Kein Halten gab es mehr, als er Bürgermeister Preischl auf die Bühne zitierte, ihm eine Eselsmütze verpasste und zum „Buch halten“ verdonnerte. Nicht fehlen durften selbstverständlich die Pumpernickel, eine tolle Truppe und Aushängeschild der Gredonia, die extra für den Abend Hebefiguren einstudiert hatten. Sonderapplaus gab es für den Supertanz der RCV-Prinzengarde, die für den Präsidenten nochmals in den Spagat sprangen und weiter mit ihrem Showtanz „Kruselkabinett“ glänzten. Einmal mehr ein Highlight war der Auftritt des Oberpfälzer Gstanzlsängers Josef „Bäff“ Piendl, der mit seinem Premiere-Song vom „Wischl-Handy“ aufwartete und auch den einen oder anderen Gast zur Gaudi aller nicht ungeschoren davon kommen ließ.
 
Weiter ging's mit der Lichtschau von „Light & Pois des Schwander Carnevalsclubs, einen Tanz mit Feuer legte Gredonia-Tanzmariechen Laura Preischl aufs Parkett und perfekt den Musical-Tanz der Vampire boten die Gredinger Spotlights dar. Wahre Glanznummern waren die Auftritte der Silbania aus Altmannstein, die mit spektakulären Hebefiguren begeisterten und der mehrfachen Bayerischen Meister im Männerballett, der Turedancer aus Zellingen die mit einer fantastischen Show beeindruckten. Der Saal brodelte und das Publikum tobte und forderte lautstark Zugaben. Kein bisschen müde waren die Gäste, obwohl die Uhr bereits kurz vor Eins zeigte, als zum großen Finale mit den Aktiven auf der Bühne geblasen wurde und das Duo „Just Fun“ anschließend weiter für die Tanzfreunde aufspielte. 

Josef Sturm

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Faschingsverein Gredonia Greding e.V.