Der Gredinger Narrenspiegel ist da!!!!!!!

 

 

Ab sofort im Handel... 

Alles andere als eine Schnapsidee - Es war keine Schnapsidee - auch wenn für den schönsten Namen des neu gegründeten Gredinger Faschingsvereins als Belohnung eine Flasche Schnaps als Prämie ausgesetzt war: Vor 33 Jahren ist die Gredonia aus der Taufe gehoben worden. Aus dem anfangs zarten Pflänzchen hat sich in den vergangenen Jahren eine starke Truppe entwickelt.

Einen überaus amüsanten Rückblick auf die Anfänge der Gredonia ermöglicht der Gredinger Narrenspiegel, der den treffenden Titel "33 Jahre Faschingszirkus" trägt. Vor allem ein Blick auf die Fotos aus den 80er Jahren wird ein Grinsen auf das Gesicht jedes Lesers zaubern. Nicht wenige der Aktiven sind schon seit Anfang an dabei. Auch einer, von dem man es eigentlich gar nicht gedacht hätte: Präsident Alexander Hill macht schon seit 31 Jahren das närrische Treiben mit. Seine größte Zeit hatte der junge Mann in der Session 1986/1987, als er als Kinderprinz zusammen mit seiner Prinzessin Nicole Hendschke dem Prinzenpaar Helga (Rumpf) und Helmut (Pürner) zur Seite stand. Schnell machte er Karriere in dem jungen Verein: Ab 1988 war er Kinderhofmarschall, danach Juniorhofmarschall und Tänzer in der Hausfrauengarde. Schon 2001 zeichnete sich sein Weg an die Spitze ab: 2001 wurde Hill Vizepräsident und 2005 schließlich Präsident und Vorsitzender.
Neben der offiziellen Chronik des Vereins gibt es noch die inoffizielle, die schlicht und einfach Narrenspiegel heißt. Und der liegt jetzt wieder druckfrisch vor. Hier in Bild oder Text aufzutauchen, ist schon fast Ehrensache für einen echten Narren. Das Leben spielt einem aber auch manchmal richtig übel mit. Davon können viele von denen, deren Missgeschicke im Narrenspiegel peinlich genau aufgeführt werden, ein Lied singen.
Oft schlägt das Schicksal schon beim Verlassen des Hauses zu. Wer selbst schon ohne Brille unterwegs war, wird einige der Geschichten mit tiefstem Mitgefühl lesen. Ob beim Aldi am Kosmetikregal oder auf den höchsten Höhen des Baumwipfelpfads im Steigerwald - wenn man das Kleingedruckte oder die weite Ferne nicht erkennen kann, kann das das Leben schon erschweren.
Schwer hat es auch der, bei dem der liebe Gott den Orientierungssinn vergessen hat. Wer es allerdings schafft, im kleinen Dorf Aue den Friedhof nicht zu finden, sollte auch für den Weg von seinem Wohnzimmer ins Schlafzimmer lieber das Navi einschalten. Noch schwieriger wird es, den Weg zu finden, wenn das Ziel nicht bekannt ist. Das ist ungewöhnlich, zumal wenn man vorher eine Stunde miteinander telefoniert hat, um sich zum Gänsebratenessen zu verabreden. Dieses kleine Detail des Treffpunkts ist da wohl im Gespräch untergegangen. Während die einen ihren Gänsebraten genießen, irren die anderen durch den ganzen südlichen Landkreis.
Treffpunkte, Standorte, Wegbeschreibungen und vor allem Abfahrtszeiten sind nicht jedermanns Sache. Das zeigt sich beim Durchblättern des Narrenspiegels immer wieder. Dass sich die Zahl der Gredonia-Mitglieder nicht schon dezimiert hat, grenzt fast an ein Wunder. Aber da ist eben Flexibilität gefragt. Die ist auch notwendig, wenn mal wieder was verwechselt wird: So soll es Leute geben, die sich zum Schlafen nicht in ihr Bett, sondern in einen Lift legen. Andere wiederum sind einfach zu vertrauenselig und wählen die Telefonnummer, die ihnen der Sportheimwirt auf die Frage nach einem Taxi gibt. Dass sie dann im Bestattungsinstitut landen, muss der reine Zufall sein. Denn so hinterlistig kann doch kein Wirt sein, oder?
 

Noch viele weitere spannende Geschichten warten auf den Leser. Die Jubiläumsfestschrift ist für 3,99 Euro bei der OMV-Tankstelle, der BayWa-Tankstelle und im Schreibwarengeschäft Nagel erhältlich.

 

Faschingsverein Gredonia Greding e.V.